Veranstaltungsreihe: Theorie um Tierbefreiung…
Die entsetzliche Situation in der sich Tiere innerhalb der gegenwärtigen Schlachthofkultur befinden, schreit regelrecht nach einer impulsiven Praxis der Befreiung. Die Gründe dafür, dass Theoriearbeit trotzdem unabdingbar ist, zeichnen sich in den Umständen ab, welche die Befreiung der Tiere derzeit nicht erlauben. Die Auseinandersetzung mit Gesellschaftskritik wird somit zur notwendigen Voraussetzung, um die Tierausbeutung verstehen … Weiterlesen
Nächste Sitzung Montag 27.September
Das Projekt Denknischen geht weiter… Alle interessierten sind eingeladen am Montag um 19h im ulkulturum an der weiteren Planung mitzuarbeiten. Es sind sowohl eine Zusammenfassung der Vorträge wie auch Konzepte zum weiteren Vorgehen vorbereitet und müssen gemeinsam besprochen werden.
Texte zum Vortrag: “Neoliberale Stadt”
Mittwoch, 25.08.2010, 19.30, Daniel Mullis Neoliberale Stadt Entwicklungen und Folgen einer neoliberalen Stadtpolitik In den letzten vier Jahrzehnten hat der Neoliberalismus zu einem grundlegenden Wandel in vielen Bereichen geführt. Diesem Wandel konnten sich auch die Städte als Systeme und Lebensräume nicht entziehen. Weltweit traten sie in das Geflecht konkurrierender Unternehmerischer Städte ein und begannen sich … Weiterlesen
Texte zum Vortrag “Who cares? Aktuelle Umbrüche in der Care-Ökonomie”
Montag, 23.08.2010, 19.30, Sarah Schilliger Who cares? Aktuelle Umbrüche in der Care-Ökonomie Who cares – Wer leistet all die unverzichtliche Arbeit im Privathaushalt? Noch immer sind es meistens Frauen, die Care-Arbeit leisten – ohne grosse gesellschaftliche Anerkennung. Diese „Selbstverständlichkeit“ löst sich jedoch zunehmend auf, u.a. wegen der stark gestiegenen Erwerbstätigkeit der Frauen. Um diese „Lücke“ … Weiterlesen
Texte zum Vortrag: “Soziale Kontrolle in der Postmoderne”
Mittwoch, 18.08.2010, 19.30, M. De las Casas
Soziale Kontrolle in der Postmoderne
Eine kritische Betrachtung aktueller Kriminalpolitik
Wegweisung, Videoüberwachung, Verbot von Littering und Plakatieren, Einschränkung der Demonstrationsfreiheit… Die Luzerner Politik ist mit ihrer neuen Kultur der sozialen Kontrolle nicht allein: Auf nationaler Ebene wird der Ruf nach längeren und härteren Strafen laut, im Strafrecht findet eine Vorverschiebung und Ausweitung der Strafbarkeit statt und die lebenslange Verwahrung ist inzwischen auch in der Schweiz Realität. Währenddessen wurde und wird Europa u.a. mit den Abkommen und Verordnungen von Schengen/Dublin zur Festung ausgebaut. In einer von Entsolidarisierung und Unsicherheit geprägten Gesellschaft findet durch Ausgrenzung und Kriminalisierung des Nichtkonformen eine neue Vergesellschaftung statt, die Feindbildung nimmt zu. Bei diesem Prozess zeigen immer mehr Staaten auch von höchster Stelle offen ihre Ignoranz gegenüber den in Menschenrechtschartas festgehaltenen Werten der Moderne.
Der Vortrag untersucht die jüngste Entwicklung einer Sicherheitsgesellschaft im Lichte des Bedeutungsverlustes der Menschenrechte.
Texte zum Vortrag: “Fit für den Postfordismus?”
Montag, 16.08.2010, 19.30, Jonas Aebi
Fit für den Postfordismus?
Das Ende der Sozialdemokratie
In den 60er-Jahren schien die Welt in Ordnung: Die Wirtschaft wuchs ins unermessliche. Dank den Gewerkschaften wurden alle Arbeitenden an dem Wohlstand beteiligt und die Anderen durch den Sozialstaat gesichert. Die soziale Marktwirtschaft wurde zum Zauberwort. Dann kam der Crash, das Wachstum fiel und ein neuer Liberalismus erblickte die Welt. Doch der Crash der 70er-Jahre war nicht bloss ein Rückschlag der sozialen Marktwirtschaft, sondern zeigte deren Unmöglichkeit für die Zukunft auf. Denn er leitete einen grundlegenden Wandel der Wirtschaft ein, welche durch sozialdemokratische Politik nicht mehr reguliert werden kann. Diesen wahrzunehmen verweigern sich Gewerkschaften und SP heute noch. Zeit, sie systematisch zu thematisieren.
Infos zur Sommeruni
16. – 28. August, Ulkuturum, Baselstrasse 9, Luzern Vortrags- und Diskussionsreihe »Warum heute nicht mehr 68 ist« Zeitdiagnosen des Neoliberalismus und linke (Un-)Möglichkeiten der Kritik Im Osten beginnt nicht mehr der Kommunismus. Der Sozialstaat verkam zum Schimpfwort der Politik. Der Vorgesetzte wurde zum Teamkollegen. Frauen dürfen wählen und werden Bundesrätinnen. Der Wireless-Internetzugang ersetzte die Stempeluhr. … Weiterlesen
Detailliertes Programm
16. – 28. August, Ulkuturum, Baselstrasse 9, Luzern
Vortrags- und Diskussionsreihe,
jeweils Montags und Mittwochs, 19.30-21.30 Uhr
plus Samstag, 28.08., 13-16 Uhr
Flyer und Plakat
Plakat und Flyer können hier als pdf downgeloadet werden. Und so hübsch siehts aus:
Denn das Ende der Geschichte, my ass!
»Warum heute nicht mehr 68 ist.« Zeitdiagnosen des Neoliberalismus und linke (Un-)Möglichkeiten der Kritik. Im Osten beginnt nicht mehr der Kommunismus. Der Sozialstaat verkam zum Schimpfwort der Politik. Der Vorgesetzte wurde zum Teamkollegen. Frauen dürfen wählen und werden Bundesrätinnen. Der Wireless-Internetzugang ersetzte die Stempeluhr. Die schweren Industrien haben sich verschoben. Die Stadt ist Fabrik und … Weiterlesen
